Jameda Bewertung löschen


Negative Jameda-Bewertungen löschen und guten Ruf wieder herstellen

Sie sind Arzt oder Zahnarzt und haben eine negative Jameda Bewertung erhalten? Nicht alle rufschädigenden Bewertungen auf Jameda sind auch inhaltlich rechtswidrig. Es gibt allerdings juristische Möglichkeiten, sogar inhaltlich zulässige Jameda-Bewertungen zu löschen.

Jede Jameda-Bewertung ist angreifbar!

Mein Name ist Rechtsanwalt Matthias Hechler, M.B.A. und ich bin auf die Löschung von negativen Jameda-Bewertungen und das hierfür maßgebliche Äußerungsrecht spezialisiert. Als Betroffener muss man den Patienten nicht identifizieren, um dessen negative Bewertung anzugreifen. Man kann als Betroffener direkt gegen den Portalbetreiber Jameda vorgehen. Gerne helfe ich Ihnen hierbei.

Bessere Löschungsmöglichkeiten mit Anwalt

Wenden Sie sich niemals selbst an Jameda. Es ist meist kontraproduktiv, den Hintergrund der Bewertung
(scheinbar) richtig zu stellen.

Kostenlose Erstberatung nutzen

Müssen sich Ärzte bewerten lassen?

Grundsätzlich ja. Ein Arzt hat keinen Anspruch auf die vollständige Löschung seines Profils, auch wenn Jameda dieses gegen seinen Willen veröffentlicht. Der Bundesgerichtshof hat im Jahre 2014 zu Lasten eines Zahnarztes entschieden (BGH, Urteil vom 23.09.2014 – VI ZR 358/13 – Jameda I), dass sich jeder Arzt oder Zahnarzt, der seine Leistungen am Markt anbietet, im Internet bewerten lassen muss. Ärzte haben daher keine rechtliche Handhabe gegen Jameda, SanegoGoogle oder Yelp auf Löschung des dort angelegten Praxisprofils. Sie müssen sich grundsätzlich bewerten lassen, wenn die Jameda GmbH die Praxis zur Bewertung auf ihrer Website freigibt. Allerdings muss man sich nicht jede schlechte Jameda Bewertung gefallen lassen.

Sind anonyme Jameda-Bewertungen zulässig?

Ja. Neben der grundsätzlichen Zulässigkeit von negativen Bewertungen auf Jameda ist auch die Anonymität der Patienten bzw. Bewerter auf Jameda zulässig und sogar von der Rechtsprechung erwünscht. Der Bundesgerichtshof hat im Jahre 2014 zu Lasten eines Arztes entschieden (BGH, Urteil vom 01.07.2014 – 345/13 – Sanego), dass der Portalbetreiber die über den Bewerter gespeicherten Daten nicht herausgeben muss. Betroffene Ärzte haben daher auch keinen Anspruch auf Auskunft der Daten des Bewerters bzw. Patienten. Entsprechend gering ist die Hemmschwelle zu unsachlichen Bewertungen. Diese können anonym und mit wenigen Mausklicks abgegeben werden. Der Portalbetreiber ist noch nicht einmal verpflichtet, die Einträge vor deren Veröffentlichung zu prüfen. Lediglich ein automatisiertes System prüft die Bewertungstexte vor Veröffentlichung (vermutlich auf beleidigende Kraftausdrücke und ähnliches).

Welche negativen Bewertungen sind rechtswidrig?

Negative Jameda-Einträge können hauptsächlich wegen falscher Tatsachenbehauptungen (inhaltlicher Unrichtigkeiten) und wegen eines nicht zweifelsfreien Behandlungskontaktes des Bewerters mit dem Arzt gelöscht werden. Des Weiteren dürfen laut den Jameda-Richtlinien keine Bewertungen mit „schwerwiegenden Vorwürfen“ veröffentlicht werden. In der Regel erreichen die Texte von negativen Jameda-Bewertungen nicht die hohe Schwelle zur unzulässigen Schmähkritik. Auch strafbare Beleidigungen sind eher selten, da diese vermutlich vom automatisierten System bereits vor Veröffentlichung herausgefiltert werden. Betroffene Ärzte und Zahnärzte haben somit immer mindestens 1 und in der Regel maximal 3 Angriffspunkte bei jeder Bewertung.

Löschung wegen falscher Tatsachenbehauptungen

Viele negative Jameda-Bewertungen müssen wegen der Äußerung von unwahren Tatsachen gelöscht werden. Tatsachen sind immer solche Darstellungen, die dem Beweis zugänglich sind. Es besteht kein Recht, unwahre, ehrenrührige Tatsachen zu verbreiten. Dasselbe gilt für unvollständige bzw. verfälschende Darstellungen, in denen der Bewerter wesentliche Dinge weglässt und hierdurch den Sachverhalt negativ verzerrt. Verbreitet der Bewerter unwahre Tatsachenbehauptungen, so ist zu prüfen, ob deshalb die gesamte Bewertung oder zumindest Teile hieraus rechtswidrig und zu löschen sind. Oft wird rechtswidrig behauptet, der Arzt habe falsch behandelt, unnötig behandelt, nicht aufgeklärt, falsch abgerechnet  oder einen Notfall abgewiesen.

Die Einstufung der angegriffenen Äußerungen als unwahre Tatsachenbehauptung oder zulässige Meinungsäußerung ist die Hauptaufgabe eines mit negativen Jameda Bewertungen erfahrenen Anwalts. Das maßgebliche Äußerungsrecht basiert maßgeblich auf Richterrecht und nicht auf den gesetzlichen Regelungen.

Noten sind nicht separat angreifbar

Eine separate Beanstandung von einzelnen Notenbewertungen für die verschiedenen Kategorien ist nicht möglich, da Noten zulässige Meinungsäußerungen sind. Ist der Bewertungstext rechtswidrig, müssen allerdings auch die Noten gelöscht werden. Man muss daher stets die Textinhalte der Bewertungen angreifen, um eine Löschung der Noten zu erreichen.

Unplausibler Patientenkontakt kann entscheiden

Wenn Sie Jameda mitteilen, dass Sie den Patienten kennen,  verbauen Sie sich eine wesentliche Chance auf Löschung.

Weniger ist hier mehr!

Löschungschancen bei allen negativen Jameda-Bewertungen

Zwar bleiben die Verfasser der rufschädigenden Jameda-Bewertungen stets anonym. Das heißt allerdings nicht, dass jeder beliebige Internetnutzer einen Arzt bewerten darf. Vielmehr setzen die Jameda-Richtlinien voraus, dass zwischen dem Verfasser eines Jameda-Eintrages und dem bewerteten Arzt oder Zahnarzt auch ein Behandlungskontakt stattgefunden hat. Ausreichend ist auch ein Erlebnis rund um die Terminvergabe. Ausnahmen gibt es nur, wenn der Patient selbst z. B. aufgrund seines Alters oder Geisteszustandes nicht in der Lage ist, die Bewertung selbst zu verfassen.

Nicht jede kritische oder rufschädigende Äußerung über den Arzt oder die Praxis ist rechtswidrig. Das Bestreiten der Patienteneigenschaft ist daher oft die einzige Chance auf Löschung der schlechten Jameda-Bewertung. Statistisch gesehen ist der zweifelhafte Behandlungskontakt einer der wichtigsten Gründe für die Löschung einer negativen Jameda-Bewertung. Voraussetzung ist allerdings, dass man als Arzt nicht den Fehler macht und selbst gegenüber Jameda seine „Version“ der bewerteten Behandlung mitteilt.

Jameda muss jede Beanstandung bearbeiten

Im Jahre 2016 hat der Bundesgerichtshof in einem weiteren Grundsatzurteil (BGH, Urteil vom 1.3.2016, VI ZR 34/15 – Jameda II) entschieden, dass Jameda verpflichtet ist, jedem geäußerten Zweifel an einem Behandlungskontakt auch bei reinen Meinungsäußerungen nachzugehen. Bestreitet der Arzt, dass der Verfasser einer negativen Jameda-Bewertung bzw. Meinungsäußerung auf Jameda überhaupt Patient bei ihm war, muss Jameda ein Prüfungsverfahren bzw. Beanstandungsverfahren einleiten. Hierzu muss Jameda eine Stellungnahme des Patienten einholen. Dieser muss „substantiiert“ zur Beanstandung des Arztes Stellung nehmen, möglichst unter Vorlage von Belegen.

Löschung bei zweifelhaftem Behandlungskontakt

Bei der Durchführung des Prüfungsverfahrens hat Jameda die Aufgabe eines neutralen Schiedsrichters. Jameda muss anhand des Bewertungstextes und der Stellungnahmen des Bewerters und des Arztes prüfen, ob ein Behandlungskontakt plausibel erscheint. Bestehen ernsthafte Zweifel, dass der Bewerter einen Behandlungskontakt zum bewerteten Arzt hatte, muss die negative Jameda-Bewertung gelöscht werden. Insbesondere muss die Bewertung gelöscht werden, wenn der Bewerter überhaupt keine Stellungnahme abgibt oder die Stellungnahme einen Patientenkontakt nicht plausibel erscheinen lässt. Diese Löschungspflicht bei fehlendem Behandlungskontakt gilt auch für inhaltlich unangreifbare Meinungsäußerungen. Da Jameda als wirtschaftlich handelnder Portalbetreiber ein großes Interesse an negativen Bewertungen hat (ein Bewertungsportal mit ausschließlich positiven Bewertungen wäre sinnlos), bestehen erhebliche Zweifel an der Neutralität im Prüfverfahren.

Vorsicht vor illegalen Angeboten!

Nicht nur rechtswidrig, sondern im Ergebnis auch sinnlos ist die Tätigkeit diverser Internetfirmen, die vollmundig die Löschung von Bewertungen versprechen oder gar garantieren. Jameda löscht keine Bewertungen aufgrund von lapidaren Löschungsaufforderungen.

Anwalt hilft!

Ärzte sollten niemals selbst gegen Jameda vorgehen

Negative Jameda-Bewertungen, die nicht von einem Patienten stammen, müssen zwingend gelöscht werden. Daher ist es wichtig, dass man sich als Arzt nicht selbst an Jameda wendet, um den bewerteten Sachverhalt vermeintlich richtig zu stellen. Denn Ärzte argumentieren oft gegenüber Jameda, dass sie den Verfasser der Bewertung kennen, sich die bewerteten Vorgänge aber anders zugetragen hätten und die Bewertung eine Rufschädigung sei. Hierdurch verbaut man sich das Löschungs-Argument, dass der Bewerter überhaupt kein Patient war. Denn viele negative Jameda-Bewertungen sind zwar rufschädigend, aber inhaltlich rechtens.

Kann man gegen den Patienten direkt vorgehen?

Ein direktes Vorgehen des Arztes gegen den Patienten empfiehlt sich aus obigen Gründen nur, wenn der Patient gegenüber Jameda den Behandlungskontakt plausibel gemacht und Jameda die Löschung verweigert hat.  Natürlich sollte man den Bewerter auch eindeutig als Patienten identifiziert haben.

Ein anwaltliches Vorgehen gegen den Patienten kommt nur bei unwahren Tatsachenbehauptungen oder strafbaren Äußerungen in Frage, nicht jedoch, wenn der Arzt lediglich Zweifel hat, dass sich hinter einer rufschädigenden, aber inhaltlich zulässigen Bewertung ein Patient verbirgt. Denn ein Arzt ist zur strengen Verschwiegenheit verpflichtet und muss ein berechtigtes Interesse zur Verletzung der Verschwiegenheitspflicht vorweisen. Bereits die Kundgabe des Namens des Patienten an den Anwalt oder andere Dritte kann strafbar sein.

Werbeagenturen: Keine Berechtigung

In Deutschland sind ausschließlich Anwälte zur entgeltlichen Rechtsberatung und –vertretung berechtigt. Daher sind Webdesigner, selbsternannte Reputationsschützer und andere IT-Unternehmen weder berechtigt, Ärzte entgeltlich gegen Jameda zu vertreten, noch aufgrund ihrer mangelnden Rechtskenntnisse hierzu überhaupt in der Lage. Wer Ihnen garantiert, er könne die Löschung einer Bewertung garantieren, lügt schlicht und einfach. Derartige Angebote kann man getrost als „Abzocke“ kategorisieren. Die derartigen Aufträgen zugrunde liegenden Honorarforderungen dürften wegen Verstoßes gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) rechtswidrig sein und müssen nicht bezahlt werden. Da die berechneten Honorare meist sehr niedrig sind, macht sich niemand die Mühe, bereits geleistete Zahlungen zurückzufordern.

Lapidare Löschungsaufforderungen reichen nicht

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass Jameda sich an die Vorgaben des Bundesgerichtshofes bezüglich des Prüfungsverfahrens hält. Momentan scheint es allerdings, als würde Jameda in Zweifelsfällen die negative Bewertung eher nicht löschen, eventuell damit nicht alle Praxen einen Bewertungsdurchschnitt mit einer „eins vor dem Komma“ vorweisen. Mit einer anwaltlichen Vertretung haben Sie sicherlich bessere Chancen auf Löschung einer schlechten Jameda-Bewertung. Sollte es außergerichtlich nicht klappen, so kam es auch schon mehr als einmal vor, dass der Jameda-Anwalt nach Einreichung einer Löschungsklage eine entsprechende Löschung der Bewertung sofort zugesagt hat.

Keine Vorteile für zahlende Ärzte

Immer wieder sprechen mich Ärzte darauf an, dass Jameda diejenigen Ärzte bei der Bewertungslöschung bevorzuge, die eines der Premium-Pakete bei Jameda gebucht hätten. Dem ist mitnichten so, auch wenn dies Vertreter bei den Werbebesuchen in der Praxis eventuell andeuten. Jameda bevorzugt keine Ärzte mit Premium-Paketen: „Eine Registrierung (kostenpflichtig oder kostenlos) hat keinen Einfluss auf Ihre Bewertungen“ (Quelle: jameda.de).

Negative Jameda Bewertung löschen?
– Kostenlose Erstberatung bundesweit

Mein Name ist Rechtsanwalt Matthias Hechler, M.B.A. und ich habe Erfahrung mit tausenden Bewertungen. Ich stehe Ihnen unter Telefon 07171 – 18 68 66 für ein kostenloses Erstgespräch gerne zur Verfügung. Dabei erläutere ich Ihnen, wie Ihre Chancen auf Löschung einer negativen Jameda Bewertung stehen. Sie können auch gerne das Kontaktformular nutzen. Ich rufe Sie dann schnellstmöglich zurück.

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Prüfen Sie auch, ob negative Google Bewertungen oder schlechte Yelp-Bewertungen bezüglich Ihrer Praxis bestehen.(

 

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